besessen!
Malerei und Miniaturstühle

Die neue Ausstellung in der mondo galerie im „Haus für Kunst“ läuft unter dem Titel „besessen!“ und dauert vom 23. Oktober bis 22. November. Sie ist jeweils am Mittwoch, Samstag und Sonntag von 14-17 Uhr geöffnet und zeigt handgefertigte Miniaturstühle bekannter Designer sowie Malerei von Annelies Schindler.
Der pensionierte Studiendirektor präsentiert erstmals öffentlich eine Auswahl von Miniaturstühlen aus seiner inzwischen über 1000 Exemplare umfassenden Sammlung von selbst gebauten Stuhlminiaturen im Maßstab 1:6. Darunter befinden sich etliche Ikonen wie der Sessel „Grand Confort“ von Le Corbusier, der Freischwinger „Mr 10“ von Ludwig Mies van der Rohe oder der „Classroom Chair“ von Stefan Wewerka. Mal handelt es sich bei diesen Kultstühlen um bequeme Sitzmöbel, mal um reine Kunstobjekte, auf denen man besser nicht Platz nimmt.
Manchmal sitzt dem Hobby-Handwerker der Schalk im Nacken. Dann entstehen neben den Nachbauten auch amüsante Eigenentwürfe. Besonders reizvoll findet er es, renommierte Designer zu kontaktieren, um signierte Skizzen zu ergattern.
Annelies Schindler aus Ansbach stellt Malerei in unterschiedlichen Techniken aus, vor allem Werke in ihrer selbst entwickelten Öl-Auswischtechnik auf OSB. Sie malt gegenständlich, eine Spezialität sind ihre fotorealistischen Tierportraits. An der aktuellen Ausstellung zeigt sie Werke mit Bezug zum Ausstellungsthema: „besessen!“ in unterschiedlichsten Ausprägungsformen, auf Leinwand gebannte Leidenschaft in Blicken und Bewegungen, vom stillen Schmachten zum brennenden Begehren, insbesondere auch den Grenzbereich zwischen engagiert-enthusiastisch, verbissen, ambitioniert oder gequält.
Die öffentliche Vernissage findet am 23. Oktober um 19 Uhr mit einem Publikumsgespräch statt, bei dem die Besucher Gelegenheit haben, Fragen zu den Motiven und Techniken zu stellen. Einleitend wird ein Kurzfilm des Bayerisches Rundfunks gezeigt, der Klaus Herda bei der Herstellung eines Stuhlmodells portraitiert. Zur Abrundung liest Martina Herda eine zum Video passende Stuhlgeschichte, die sie selber geschrieben hat. Am Freitag, 6. November, folgt um 19 Uhr eine separate Lesung mit ungewöhnlichen, fantasievollen Erzählungen aus eigener Feder, in denen Stühle eine zentrale Rolle spielen – pfiffig, skurril und unterhaltsam.
Vernissage: Freitag, 23. Oktober 2026, 19 Uhr
Am Freitag, 6.11., findet um 19 Uhr eine Lesung mit Martina Herda statt. Vorgelesen werden selbst geschriebene Erzählungen zum Thema "Stühle"
