Radikale Materialität – Architektin Sophie Kotter
https://boltshauser.info/ausstellung/ausstellung-boltshauser-architects-radikale-materialitaet/
Sophie Kotter, M.A. Arch. TUM, studierte von 2011 bis 2018 Architektur an der Bauhaus-Universität Weimar und der Technischen Universität München. Ergänzt wurde ihr Studium durch Auslandssemester an der ENSAPL in Lille und der EPFL in Lausanne. Nach einer Phase der Selbstständigkeit arbeitete sie von 2019 bis 2021 bei BOLTSHAUSER ARCHITEKTEN in Zürich und München. Seit 2021 ist sie Geschäftsführerin von BOLTSHAUSER ARCHITEKTUR im Büro München. Parallel engagiert sie sich in der Lehre, unter anderem 2021 an der ABK Stuttgart, von 2021 bis 2023 an der ETH Zürich im Studio Boltshauser sowie 2024 an der MSA Münster. 2026 wird sie auf die Professur für Entwerfen und Konstruieren an der Hochschule Mainz berufen.
Seit Ende der 1990er Jahre setzen sich BOLTSHAUSER ARCHITEKTEN für die Etablierung des Baustoffs Lehm als lokale und klimaneutrale Ressource ein. Daraus ist eine Vielzahl von Bauten entstanden; zugleich hat das Büro mit innovativen Anwendungen Pionierarbeit geleistet.
Der Vortrag „RADIKALE MATERIALITÄT“ zeigt ausgewählte Projekte des Büros und beleuchtet die Potenziale und Herausforderungen des Materials Erde. Neben dem geringen Anteil an grauer Energie, den hervorragenden bauphysikalischen Eigenschaften und der lokalen Verfügbarkeit stehen insbesondere der architektonische Ausdruck sowie Themen wie Vorfabrikation, Zirkularität und Hybridität im Fokus – illustriert anhand studentischer Projekte und Arbeiten des Büros.

